Archiv der Kategorie: aktuelles

Der Teufel als Bischof

Am 8. Dezember 2018 wird im Domquartier eine Sonderausstellung zur 350jährigen Bischofsernennung von Maximilian Gandolph Graf zu Kuenburg eröffnet. Dieser Erzbischof war nicht nur ein großer Baumeister, er war auch in dunkle Machenschaften verstrickt. Die historische Auseinandersetzung mit dieser Seite seines Wirkens „Ein Teufel als Bischof“ kann hier heruntergeladen werden.

Ein Teufel als Bischof_29112018

Working Paper: Geschlechtergeschichte und Geschlechterpolitik. Alte und neue Herausforderungen

Das neue Working Paper des Demokratiezentrums Wien bietet einen Überblick der Entwicklung – unter Einbindung von historischen Entwicklungen wie tagesaktuellen Phänomenen – von Frauen- und Geschlechterpolitik in Österreich. Die Durchsetzung der Gleichstellung von Frauen als Beitrag zu gesellschaftlichem Wandel ist auch wesentlich für den Unterricht – die Broschüre soll Anregungen für die gesellschaftliche Debatte sowie den Einsatz in der Schule geben.

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Verleihung des Bachelorpreises für Abschlussarbeiten aus dem Bereich Geschlechterforschung

Gestern Abend (12.3.2018) hat das Bundeszentrum für Geschlechterpädagogik  und -forschung seinen ersten Geburtstag an der PH Salzburg Stefan Zweig gefeiert.

Aus diesem Anlass wurde auch ein österreichweit ausgeschriebener Bachelorpreis für Abschlussarbeiten im Bereich „Geschlechterpädagogik/-forschung“ vergeben.

Der Preisträger ist Lukas Stiefsohn, 24jähriger gebürtiger Niederösterreicher, der (da in NÖ keine Anstellung bekommen) nun in Vorarlberg sein erstes Dienstjahr als Volksschullehrer absolviert. Das Thema seiner Bachelorarbeit war: Welche Gründe bewegen angehende Volksschullehrerinnen und Volksschullehrer diesen Beruf zu ergreifen.

Foto: v.l.n.r. Landesrätin Martina Berthold, Preisträger Lukas Stiefsohn, Rektorin Elfriede Windischbauer, Leiterin Silvia Kronberger, Augustin Kern und Roswitha Tschennett/beide BMBWF (sie hat mit Silvia Kornberger die Ehrung des Preisträgers vorgenommen).
Foto: Florian Geier/PH Salzburg Stefan Zweig

Landesrätin Martina Berthold hat sich ebenso wie Rektorin Elfriede Windischbauer an einem Podiumsgespräch beteiligt.

Ministerialrat Augustin Kern vom BMBWF betonte in seiner Laudatio, dass es so ein Bundeszentrum eigentlich in jedem Bundesland geben sollte.

Auch die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems freut sich über den Bachelorpreis des Absolventen, Lukas Stiefsohn.

Gender, Wissenschaftlichkeit und Ideologie

„Gender, Wissenschaftlichkeit und Ideologie“ Argumente im Streit um Geschlechterverhältnisse

Eine Publikation von Von Regina Frey, Marc Gärtner, Manfred Köhnen und Sebastian Scheele. Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung 2014
Geschlechterthemen haben gesamtgesellschaftlich Konjunktur. Ob SexismusDebatte, Quotenregelungen für Aufsichtsräte oder rechtliche Gleichbehandlung eingetragener Lebenspartnerschaften – gesellschaftliche Geschlechterverhältnisse werden intensiv und kontrovers diskutiert. In der Wissenschaft haben sich Geschlechterforschung und – seit Ende der 1990er Jahre – Gender Studies etabliert und institutionalisiert. Als interdisziplinäres Feld setzen sich die Gender Studies heute in vielfältiger Weise mit den gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen auseinander. Zugleich ist ein deutlicher Gegenwind zu spüren, wenn es um Geschlechterforschung geht. Menschen, die mit dem Begriff «Gender» arbeiten, werden zunehmend mit dem Vorwurf einer prinzipiellen Unwissenschaftlichkeit konfrontiert. Den Gender Studies wird der Status einer Wissenschaft abgesprochen, Gender sei per se kein wissenschaftliches Konzept, sondern eine Ideologie. In den Mainstream-Medien wie FAZ, Focus oder Spiegel wird Personen Raum gegeben, diesen Generalverdacht zu verbreiten und den Gender-Diskurs allgemein und die Gender Studies bzw. Gender Mainstreaming im Allgemeinen scharf zu kritisieren. Kritiker halten den Gender Studies wie auch der angewandten Gender-Forschung und -Beratung vor, dass Wissenschaftlichkeit nur vorgetäuscht werde, um politische Interessen durchzusetzen.
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„GENDER RAUS!“

„GENDER RAUS!“ ZWÖLF RICHTIGSTELLUNGEN ZU ANTIFEMINISMUS UND GENDER-KRITIK

Wir leben in einer Gesellschaft, in der es grundsätzlich möglich ist, das eigene Leben auf vielfältige Art und Weise zu gestalten: So ist zum Beispiel gleichgeschlechtliche Liebe weitgehend akzeptiert, Frauen und Männer sind gesetzlich gleichgestellt und können im Prinzip entscheiden, wie sie leben wollen. Allerdings werden diese Errungenschaften von rechtspopulistischen und christlich-fundamentalistischen Kräften, aber auch aus der liberalen Mitte heraus, zunehmend bekämpft oder infrage gestellt. Es gilt, dem etwas entgegenzusetzen und für Freiheit und Selbstbestimmung einzutreten.
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